Zirkus, Zirkus!

Vom 24. – 28. März stand unsere Schule Kopf :)

Alles war anders als sonst! Jeden Tag waren die Kinder mit ihren Lehrerinnen 2 Stunden im Zirkus und 2 Stunden in ihren Klassen.
Im Zirkus hatte jedes Kind die Möglichkeit sich die Aktivitäten auszusuchen, die es wollte.

Nur beim Trapez gab es eine Einschränkung: man musste selbständig hoch kommen – wem das nicht gelang, der konnte nicht auf dem Trapez turnen.
Aber erstaunlich viele Kinder schafften es hinauf, sogar etliche kleine Kinder aus den ersten Klassen! Auf dem Trapez machten sie verschiedene Kunststücke, spreizten das Seil auseinander, machten eine Rolle vorwärts oder hingen kopfüber hinunter – beeindruckend!

Viele Kinder waren Jongleure: sie jonglierten mit Bällen, Tüchern und mit Ringen und drehten Teller an einem Stock. Dabei kam es nicht darauf an, dass sie diese Nummern perfekt beherrschten, sondern dass sie Spaß hatten – und den hatten sie!

Dann gab es noch Akrobaten, die auf dem Boden kleine Menschenpyramiden bauten.
Viele Kinder sprangen auf dem Trampolin und spielten dabei „Super Mario“ oder stellten einen Stern dar!

Ein besonderes Highlight war der Seiltanz, für den sich auch viele Kinder begeisterten. Es gab zwar immer an einer Hand eine Unterstützung vom Zirkuspersonal, aber es war dennoch eine tolle Leistung über das Seil zu balancieren und dabei noch Kunststücke zu machen, z.B. durch einen Reifen zu steigen, rückwärts zu balancieren oder fast eine Spagat auf dem Seil zu machen!

Und natürlich durften auch die Clowns nicht fehlen!
Die Kinder hatten eine herrliche Nummer, in der sie den Zirkusdirektor hereinlegen durften – das war ein großer Lacher!

Und schließlich durften auch die Lehrerinnen nicht fehlen!
Während die Kinder ihre Nummern übten, studierten sie auch etwas ein – eine Feuernummer! Sie drehten Seile, Fächer und Stangen, an deren Ende es brannte!
Da waren die Kinder diejenigen, die staunten.

Aber natürlich standen die Kinder im Mittelpunkt. Jedes einzelne Kind konnte glänzen und so sein Selbstwertgefühl aufbauen. Es ging nicht um schnelles Rechnen oder gute Rechtschreibung, sondern um Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamwork.

Da konnten viele Kinder glänzen, die in den üblichen Unterrichtsfächern nicht immer Erfolg haben. Jedes Kind konnte sich in ganz neuen Bereichen ausprobieren, Spaß und Erfolg haben. Teamwork und Geduld wurde auch gefördert, denn in den Gruppen waren immer viele Kinder, die mitwirkten. Sie mussten aufeinander Rücksicht nehmen und abwarten, bis sie dran waren. Sie gaben sich gegenseitig Tipps und ermutigten sich.

Am Freitagmorgen durften bei der Generalprobe die Kinder der benachbarten Astrid- Lindgren- Schule und der Kita Rasselbande, die jeden Tag das Zirkuszelt sahen und sich fragten, was da wohl geschähe, kostenlos zuschauen. Sie waren begeistert.

Am Nachmittag wurde dann in zwei Shows den Familien der beteiligten Kinder gezeigt, was die Kinder in der Woche geübt und einstudiert hatten.

Alle waren sehr beeindruckt und glücklich. Es war ein großartiges Erlebnis!